Die Haut, in der ich wohne

Eine wirre Geschichte mit einem verrückten Schönheitschirurgen (meisterhaft gespielt von Antonio Banderas), der sich nach dem Unfalltod seiner Frau ein eigenes Wessen schafft. Dabei ist das Opfer ausgerechnet der vermeintliche Vergewaltiger seiner Tochter, die nach der Tat den Selbstmord sucht. Dabei geht der Wissenschaftler ruhig und bedächtig vor, man kann ihm den Wahnsinn kaum ansehen.

Eine moderne Frankenstein-Geschichte mit überraschenden Elementen. So muss gutes und intelligentes Kino sein.

Deutscher Kinostart: 20. Oktober 2011
Regie: Pedro Almodóvar
Schauspieler: Antonio Banderas, Elena Anaya, Marisa Paredes
Länge: 125 Minuten
Buch zum Film: Die Haut, in der ich wohne
Für Kinofreunde von: Sprich mit ihr, Dieses obskure Objekt der Begierde

Kino-Trailer:

Dreiviertelmond

Die Geschichte ist schnell erzählt. Es geht um den grantligen Taxler Hartmut aus Nürnberg, der es sich mit seiner unkommunikative Art mit Tochter und Ehefrau verscherzt hat. Diese verlässt ihn dann nach 30 Ehejahren, aber auch das stört ihn zunächst wenig. Durch eine unfreiwillige Begegnung muss er sich plötzlich um die 6jährige Hayat kümmern. Jetzt muss er zwangsweise ein wenig aus seiner sozialen Isolation herauskommen und er denkt über das Leben nach.

Eine typische Fernsehproduktion finanziert durch diverse Filmförderungen, mehr ist eigentlich nicht zu sagen.

Deutscher Kinostart: 13. Oktober 2011
Regie: Christian Zübert
Schauspieler: Elmar Wepper, Katja Rupé, Mercan Türköglu
Länge: 94 Minuten
Für Kinofreunde von: Kirschblüten – Hanami, Keiner liebt mich

Kino-Trailer: