Sommer in Orange

Anfang der 80iger Jahre verschlägt es eine Baghwan-WG aus Berlin nach Bayern um eine Kommune zu eröffnen. Im kleinen Ort Thalbichl prallen damit zwei Kulturen aufeinander, die kaum unterschiedlicher sein könnten. Der Film wird aus der Sicht der 12-jährigen Lili erzählt, die eigentlich nur ein ganz normales Dorfleben führen möchte. Allerdings träumt die Mutter eher von einem Leben in Oregon ganz nah bei ihrem Guru.

Ein sehr lustiger Film mit interessanten Ideen. Allerdings kann man bei aller Freude nicht den ernsten Hintergrund vergessen, denn für die 12-Jährige Lili ist dieses Leben mit den Baghwan-Lüngern nicht wirklich lustig.

Deutscher Kinostart: 18. August 2011
Regie: Marcus H. Rosenmüller
Schauspieler: Petra Schmidt-Schaller, Georg Friedrich, Brigitte Hobmeier
Länge: 110 Minuten
Für Kinofreunde von: Wer früher stirbt ist länger tot, David wants to fly

Kino-Trailer:

Midnight in Paris

Gil ist Drehbuchautor aus Hollywood und träumt von Paris. Mit seiner Verlobten Inez und deren spießigen Eltern verbringen sie dort ihren Urlaub. Zu allem Überfluss treffen sie in Paris auch noch den Ex-Freund von Inez, der sich als pedantischer Besserwisser herausstellt. Da Gil keine Lust hat mit diesen Leuten die ganze Zeit zu verbringen macht er sich alleine auf den Weg in das nächtliche Paris. Dabei wird er ganz unerwartet mit einem Oldtimer in das Paris der zwanziger Jahre gefahren. Dort trifft er Schriftsteller wie Fitzgerald oder Hemingway und Künstler wie Picasso oder Dali. Mehr soll an dieser Stelle nicht verraten werden.

Dier Kinofilm ist sehr kurzweilig und zauberhaft. Er entführt und spielerisch in eine andere Welt und lebt von lustigen Begegnungen und Situationen. Ein wirklich runder und stimmiger Film. Hier hat Woody Allen sicher ein Meisterwerk geschaffen.

Deutscher Kinostart: 18. August 2011
Regie: Woody Allen
Schauspieler: Adrien Brody, Kathy Bates, Owen Wilson
Länge: 94 Minuten
Für Kinofreunde von: Whatever Works, Stardust Memories

Kino-Trailer:

Die anonymen Romantiker

Jean-René ist ein Schokoladenfabrikant, beinahe pleite und er hat eine krankhafte Angst gegenüber Frauen. Diese Unsicherheit versucht er mit Hilfe eines Psychologen zu beseitigen. Auf der anderen Seite ist Angélique, wahnsinnig schüchtern und Mitglied der Selbsthilfegruppe „Anonyme Romantiker“. Sie bewirbt sich auf eine Stelle bei Jean-René als Chocolatiére, wird allerdings als Außendienstmitarbeiterin eingestellt, weil sie nicht den Mut hat zu widersprechen. Es kommt wie es kommen muss und die beiden verlieben sich. Dies führt unweigerlich zu teilweise lustigen Situationen, wenn zwei Menschen zusammenkommen, die eine starke Angst vor der Umwelt haben.

Die Franzosen haben hier mal wieder ein gutes Händchen für eine liebevolle Liebeskomödie gezeigt. Ein wirklich kurzweiliger amüsanter Kinofilm.

Deutscher Kinostart: 11. August 2011
Regie: Jean-Pierre Améris
Schauspieler: Benoit Poelvoorde, Isabelle Carré, Lorella Cravotta
Länge: 80 Minuten
Buch zum Film:
Für Kinofreunde von: Die fabelhafte Welt der Amélie, The Sound of Music

Kino-Trailer: