Blue Valentine

Beziehungsdrama. Die Ehe von Dean und Cindy hat eigentlich ganz romantisch angefangen, doch nach sechs Jahren ist die Beziehung am Ende. Nur die gemeinsame Tochter gibt den beiden die Hoffnung, dass es noch klappt, aber leider vergebens.

Dieser Film spielt im Wechsel in der Gegenwart und vor sechs Jahren. Dabei zeigt sich, dass der Anfang vielleicht doch nicht so romantisch war, denn das Kind von Cindy ist von einem anderen, doch Dean steht dazu. In der Rückblende wird auch deutlich, dass sich die Eltern von Cindy eigentlich einen erfolgreichen Schwiegersohn für die Tochter wünschten. Dean ist jedoch nur Maler, doch glücklich mit seinem Job. Cindy würde gerne Ärztin werden und drängt auch Dean mehr aus sich zu machen. Na ja, ein recht überflüssiger Film und einen Filmausschnitt mit einer Abtreibung (die zum Schluss zwar abgebrochen wurde) will eigentlich keiner gerne sehen.

Deutscher Kinostart: 4. August 2011
Regie: Derek Cianfrance
Schauspieler: Ryan Gosling, Michelle Williams, Faith Wladyka
Länge: 112 Minuten
Für Kinofreunde von: Das gelbe Segel, Das Leuchten der Stille

Kino-Trailer:

Nichts zu verzollen

Mit der Unterzeichnung des Schengener Abkommens verändert sich viel für das französisch-belgische Grenzörtchen Courquain. Denn mit dem Wegfall der Grenzkontrollen müssen die lokalen Händler um ihre Einnahmen bangen und die Zöllner werden arbeitslos. Der belgische Grenzbeamte Ruben ist auf jeden Fall sehr bestürzt darüber, denn er kann die Franzosen nicht ausstehen und fürchtet das Schlimmste für sein Heimatland Belgien. Wenige Meter entfernt auf der französischen Seite arbeitet der Zöllner Mathias Ducatel, der auch noch in die schöne Schwester von Ruben verliebt ist. Die beiden Zöllner stehen im Dauerstreit und müssen nun auch noch zu einem gemeinsamen mobilen Patrouillendienst antreten.

Ein feine Komödie aus Frankreich, die allerdings nicht an den Charme und die Spritzigkeit von „Willkommen bei den Sch’tis“ herankommt.

Deutscher Kinostart: 28. Juli 2011
Regie: Dany Boon
Schauspieler: Benoît Poelvoorde, Dany Boon, Karin Viard
Länge: 108 Minuten
Für Kinofreunde von: Willkommen bei den Sch’tis, Micmacs

Kino-Trailer:

Nader und Simin – Eine Trennung

Eigentlich wollte ich zunächst gar nicht über den Film schreiben, jedoch möchte ich auch keinen Film in diesem Blog auslassen. Der Kinofilm handelt um eine iranische Ehe, eine anschließende Trennung und die daraus resultierenden und dramatischen Folgen.

Ein langweiliger und unnötiger Film, der uns in Gesellschaftsstrukturen und Denkweisen des Mittelalters entführt. Keine Ahnung warum es bei der Berlinale einige Auszeichnungen und Publikumsbeifall gab. Doch ich vermutet, dass das Publikum freudig geklatscht hat, weil der Film endlich vorbei war.

Deutscher Kinostart: 14. Juli 2011
Regie: Asghar Farhadi
Schauspieler: Leila Hatami, Peyman Moadi
Länge: 123 Minuten
Für Kinofreunde von: Der Kreis, Reise nach Kandahar

Kino-Trailer: