Polnische Ostern

Mal wieder eine Komödie mit Henry Hübchen! Diesmal spielt er Werner Grabosch, der sich um seine Enkelin Mathilda kümmert, da die Mutter plötzlich gestorben ist. Allerdings kommt aus Polen der leibliche Vater vorbei, um seine Tochter mit nach Hause zu nehmen. Dies passt Werner jedoch gar nicht und wenig später macht er sich auf dem Weg nach Polen, um sich ein Bild von der Lebenssituation vor Ort zu machen. Seine Vorurteile gegen (die) Polen werden sogar noch bestätigt und er versucht alles, um Mathilda wieder nach Deutschland zu holen. Allerdings macht er eher alles noch schlimmer und seine Enkelin kommt zunächst ins Heim. Aber natürlich hat auch dieser Kinofilm ein Happy End und nach einigen Wirrungen ist alles wieder okay.

Es handelt sich um eine typische Fernsehproduktion ohne große Höhen und Tiefen. Nett anzuschauen, aber mehr auch nicht.

Deutscher Kinostart: 12. Mai 2011
Regie: Jakob Ziemnicki
Schauspieler: Henry Hübchen, Paraschiva Dragus, Adrian Topol
Länge: 94 Minuten
Für Kinofreunde von: Alles auf Zucker, Whisky mit Wodka

Kino-Trailer:

Four Lions

Es geht um eine kleine Terrorzelle im englischen Sheffield. Eine Handvoll islamistischer Terroristen bereiten einen großen Bombenanschlag vor. Dabei zeigt sich allerdings, dass es sich um eine Bande von Dummköpfen handelt, die nur in Streit verfallen und nicht vorwärts kommen. Selbst bei einem Training in Pakistan werden zwei Teilnehmer frühzeitig nach Hause geschickt.

Der Humor ist sehr schwarz und teilweise recht derb. Im Vorfeld des Filmes haben sich auch viele die Frage gestellt, ob man eine Satire über Terroristen drehen darf. Na ja, ich denke es geht schon, aber wenn wie in diesem Film noch unschuldige Menschen mit in den Tod gerissen werden, dann ist der Bogen einfach überspannt.

Deutscher Kinostart: 21. April 2011
Regie: Chris Morris
Schauspieler: Kayvan Novak, Riz Ahmed, Nigel Lindsay
Länge: 97 Minuten
Für Kinofreunde von: Inglourious Basterds, Kick-Ass

Kino-Trailer:

Der Name der Leute

Bahia ist jung, flippig und eine ganz seltsame politische Aktivistin. Sie ist sehr linksorientiert und will Rechte bekehren. Dies macht sie ganz unkonventionell mit Sex und hat auch Erfolg damit. Eines Tages lernt sie Arthur kennen, der so ganz anders ist als sie. Er ist sehr ruhig und zurückhaltend, außerdem ist er auch nicht rechts, sondern eher ein Sozialist. Allerdings hat Bahia hier das Gefühl, dass sie verliebt ist. Jedoch ist die Beziehung sehr schwierig aufgrund der ganz unterschiedlichen Lebensansichten.

Ein lustiger französischer Film der durch viel Situationskomik lebt. Außerdem werden hier dezent Witze über Vorurteile und Fremdenfeindlichkeit gemacht, ohne dass es peinlich wirkt.

Deutscher Kinostart: 14. April 2011
Regie: Michel Leclerc
Schauspieler: Jacques Gamblin, Sara Forestier, Carole Franck
Länge: 104 Minuten
Für Kinofreunde von: Der kleine Nick, Micmacs

Kino-Trailer: