The Road

Endzeit. Ein Vater (Viggo Mortensen) und sein Sohn (Kodi Smit-McPhee) durchqueren das zerstörte Amerika. Alles ist verbrannt, der Himmel ist verdunkelt, es ist kalt und die meisten Tiere und Pflanzen haben nicht überlebt. Beide folgen einer Straße mit dem Ziel, die Küste zu erreichen. Zwar wissen sie nicht, was sie dort erwartet, aber sie hoffen dort den kommenden Winter zu überleben. Sie tragen nur ihre Kleidung am Körper und schieben einen Einkaufswagen vor sich her. Außerdem haben sie einen Revolver mit den letzten beiden Patronen griffbereit, um ihrem Leben notfalls ein Ende zu setzen. Denn in dieser Welt kämpft jeden ums Überleben und wenn die Nahrung ausgeht, dann schrecken die Menschen auch vor Kannibalismus nicht zurück.

Dieser Kinofilm ist keine leichte Kost und bietet einige erschreckende Szenen. Allerdings bleiben in dem Film viele Fragen offen und manche Handlungsstränge wirken sehr unlogisch. Ein Film den man sehen kann, aber man verpasst auch nichts, wenn man stattdessen schön Essen geht.

Deutscher Kinostart: 7. Oktober 2010
Regie: John Hillcoat
Schauspieler: Viggo Mortensen, Kodi Smit-McPhee, Charlize Theron
Länge: 111 Minuten
Buch zum Film: Die Straße
Für Kinofreunde von: 28 Days Later, The Book of Eli

Kino-Trailer:

Mammuth

Endlich mal wieder ein französischer Film der überrascht und Spaß macht. Gérard Depardieu spielt Serge, der sein Rentenalter erreicht hat. Der Film startet mit einer sehr grotesken Verabschiedung in dem Schlachthof, wo er über 10 Jahre gearbeitet hat. Die ersten Tage als Rentner sind sehr ungewohnt und langweilig. Aufgrund des Druckes seiner Frau Christine (Yolande Moreau) macht sich Serge mit seinem alten Motorrad (Marke Mammuth) auf den Weg durch Frankreich. Er ist auf der Suche nach alten Arbeitgebern, um fehlende Rentenbelege zu sammeln. Dabei kommt es immer wieder zu seltsamen Begegnungen und man lernt Serge mit seinem Geheimnis von früher näher kennen. Letztendlich landete er zum Schluss seiner Reise auch bei seiner Familie und Miss Ming. Er gewinnt die Freude am Leben zurück und kann mit der Vergangenheit abschließen.

Für Freunde von Road Movies und französischen Filmen sicherlich ein Muss, allerdings ist der Film oft sehr direkt und grob, aber auch mit Humor und Herzlichkeit. Meiner Meinung nach ist es aber ein Kinofilm, der Frauen nicht gefallen wird!“

Deutscher Kinostart: 16. September 2010
Regie: Gustave de Kervern, Benoît Delépine
Schauspieler: Gérard Depardieu, Yolande Moreau, Isabelle Adjani
Länge: 92 Minuten
Für Kinofreunde von: About Schmidt, Eldorado

Kino-Trailer:

Janes Journey – Die Lebensreise der Jane Goodall

Auch diesmal komme ich erst wieder spät dazu eine Kritik zum Film zu schreiben. Aber ich kann mich glücklicherweise recht kurz fassen. Diese Dokumentation über Jane Goodall ist einfach nur langweilig und überflüssig. Wer etwas über die Forschungsarbeit mit Affen sehen möchte, der sollte lieber bei Gorillas im Nebel bleiben und für die ewigen Weltverbesserer ist der Dokumentarfilm „Eine unbequeme Wahrheit“ um Längen besser.

Deutscher Kinostart: 2. September 2010
Regie: Lorenz Knauer
Schauspieler: Jane Goodall mit Sohn und Affen
Länge: 105 Minuten
Buch zum Film: Janes Journey – Die Lebensreise der Jane Goodall
Für Kinofreunde von: Gorillas im Nebel, Eine unbequeme Wahrheit

Kino-Trailer: