Der kleine Nick

Diesmal kommt meine Kinobewertung bedingt durch den Umzug und einen Kurzurlaub etwas verspätet. Der kleine Nick ist wirklich der coolste Knabe überhaupt. Dreist, schlitzohrig und bei allem Unfug die Nase vorweg. Er erzählt von seinem Leben mit den Eltern, mit Adalbert dem Streber, Otto der immer isst oder Hühnerbrüh einem Hilfslehrer.

Die Geschichte stammt und spielt in den 60er Jahren, geschrieben von Asterix-Schaffer René Goscinny und gezeichnet von Jean-Jacques Sempé. In der Kinofassung handelt es sich um reale Schauspieler und jeder von ihnen spielt die Rolle mit großer Hingabe.

Deutscher Kinostart: 26. August 2010
Regie: Laurent Tirard
Schauspieler: Maxime Godart, Valérie Lemercier, Kad Merad
Länge: 91 Minuten
Für Kinofreunde von: Die Kinder des Monsieur Mathieu, Der Schmetterling

Kino-Trailer:

Männer im Wasser

Fredrik ist ein sympathischer Loser, er ist arbeitslos, die Ehe ist gescheitert und die Vater-Tochter-Beziehung ist gestört. Zumindest das wöchentliche Hockeyspielen mit seinen Kumpels gibt ihm Halt. Als sie allerdings der Halle verwiesen werden, konzentrieren sie sich auf das Synchronschwimmen. Zuerst ist es aus einer lustigen Idee entstanden und dann steht das Ziel fest, sie wollen zur WM nach Berlin.

Bis dahin gibt es eine Mischung aus ungezwungenem Humor und erfrischenden Charakteren. Während andere Männer sich in der Midlife-Crisis eine junge Freundin suchen, eine Cabriolet kaufen oder Golf spielen, wählen die Hauptdarsteller hier einen anderen Weg.

Des weiteren geht es in dem Kinofilm um Geschlechterkampf mit vertauschten Rollen in einer Welt, in der Frauen immer mehr und mehr das Sagen haben. Auch das Thema Schwule wird spielerisch angegangen.

Alles in allem eine leichte und seichte Komödie aus Schweden mit viel Humor für einen schönen Sommerabend.“

Deutscher Kinostart: 19. August 2010
Regie: Mans Herngren
Schauspieler: Jones Inde, Amanda Davin, Jimmy Lindström
Länge: 110 Minuten
Für Kinofreunde von: Ganz oder gar nicht, Billy Elliot – I Will Dance

Kino-Trailer:

London Nights

Gähn! Es geht um paar Twens und ihr Leben in London. Axl zum Beispiel kommt aus Madrid und ist auf der Suche nach seinem Vater. Er genießt das Jungsein und macht jeden Abend Party. Dabei landet er oft in anderen Betten, kann sich aber nicht erinnern, da er durch übermäßigen Alkoholkonsum einen Filmriss hatte. Schließlich landet er in einer coolen WG, wo auch Vera aus Brüssel wohnt. Sie will ihre alte Liebe vergessen und verliebt sich wieder neu.

Alles in allem ist der Film einfach öde und langweilig. Schade eigentlich, denn in der Vorschau wirkte der Kinofilm spannender. Nur der gute Soundtrack kann den Film einigermaßen retten.

Deutscher Kinostart: 12. August 2010
Regie: Alexis Dos Santos
Schauspieler: Fernando Tielve, Deborah Francois, Michiel Huisman
Länge: 92 Minuten
Für Kinofreunde von: 9 Songs, L‘ Auberge Espagnole – Barcelona für ein Jahr

Kino-Trailer: