Inception

Ist der Traum real oder die Gegenwart Fiktion? Cobb (Leonardo DiCaprio) kann sich in die Träume und Unterbewusstsein anderer Menschen einklinken und nutzt diese Fähigkeit, um Ideen zu stehen oder Gedanken festzusetzen. Mit seinem letzten Auftrag will Cobb und sein Team einen Gedanken bei Robert Fischer (Cilian Murphy) festsetzen. Der Auftraggeber ist Saito (Ken Watanabe), der dann an das Erbe von Fischer möchte. Allerdings funkt in den Träumen immer wieder Mal herum, die verstorbene Frau von Cobb.

Der Film beginnt verwirrend, bleibt verwirrend und zeigt seine ganzen Stärken beim Spiel mit den verschiedenen Traumebenen. Dabei sind die Tricks und Ideen bestens in Szene gestellt und man wird die ganze Zeit in eine intelligente Spannung versetzt. Nachdem ich das Kino verlassen hatte und auf das entsprechende Kinoplakat sah, stand dort ÜL. Ich wunderte mich, denn so lang kam mir der Film nicht vor, aber er ging wirklich 2,5 Stunden. War es also Traum oder Realität, dass ich die Zeit nicht einschätzen konnte? 😉

Deutscher Kinostart: 29. Juli 2010
Regie: Christopher Nolan
Schauspieler: Leonardo DiCaprio, Ellen Page, Tom Hardy
Länge: 148 Minuten
Für Kinofreunde von: Matrix, Memento

Kino-Trailer:

Knight and Day

Eigentlich mag ich die Schauspieler Tom Cruise und Cameron Diaz nicht besonders gerne, allerdings hat mich der Kinotrailer für diesen Film neugierig gemacht, denn die Szenen war sehr originell. Der Film war auch eine herrlich durchgeknallte Actionkomödie mit wenig Sinn und Verstand, also alles was eine Kino-Film dieser Kategorie ausmacht.

Allerdings waren es für eine Komödie doch zu viele Tote und das Erschießen von Leuten wurde eher als Spaß dargestellt. Diese Tatsache und das die Computersimulation zu offensichtlich waren macht den Film leider zum Flop. Eigentlich schade, denn die Grundidee war nicht schlecht, aber an der Umsetzung hat es gescheitert.

Deutscher Kinostart: 22. Juli 2010
Regie: James Mangold
Schauspieler: Tom Cruise, Cameron Diaz, Peter Sarsgaard
Länge: 110 Minuten
Für Kinofreunde von: Date Night, Mission Impossible

Kino-Trailer:

Das Konzert

Ein Film für Freunde der klassischen Musik, insbesondere von Tschaikowsky. Der ehemalige Dirigent Andrej Filipow des Bolschoi-Orchesters konnte vor 30 Jahren sein Konzert für Violine und Orchester in D-Dur nicht zu Ende führen, da er während des Konzertes als Staatsfeind abgeführt wurde. Durch Zufall bietet sich die nicht ganz legale Möglichkeit zu einem Konzert in Paris. Nun heißt es mit List zu agieren und die alten Musiker von damals wieder zu aktivieren.

Hier werden alle Klischees des Kommunismus und des Kapitalismus zu einem bunten Cocktail mit viel Witz zusammen gemischt. Ein schöner Film über die Träume der einfachen und liebenswerten Menschen von nebenan.

Deutscher Kinostart: 29. Juli 2010
Regie: Radu Mihaileanu
Schauspieler: Alexei Guskow, Dmitri Nazarov, Melanie Laurent
Länge: 122 Minuten
Für Kinofreunde von: Die Band von nebenan, Nokan

Kino-Trailer:

MicMacs

Dieser Film entführt uns in eine märchenhafte Welt von Paris. Basil (Dany Boon) verliert früh seinen Vater durch eine Landmine in Afrika und er selbst gerät als Erwachsener versehentlich in eine Schießerei. Dabei trifft ihn eine Kugel in den Kopf. Nach langem Krankenhausaufenthalt hat er Job und Wohnung verloren. Durch kleine Betteleien schlägt er sich tapfer auf der Straße und lernt nach einer Zeit eine Gruppe seltsamer Leute kennen, die in einer Art Wohngemeinschaft auf dem Schrottplatz wohnen. Jeder von ihnen ist liebenswert, verdreht und besitzt ungewöhnliche Fähigkeiten. Zusammen mit diesen neuen Freunden plant Basil einen Rachefeldzug gegen die beiden Waffenproduzenten.

Der Regisseur Jeunet hat wieder einen außergewöhnlichen Kinofilm komponiert. Es sind außergewöhnliche Bilder und wunderbare Stimmungen. Die Darsteller und die Geschichten sind skurril und herrlich überzeichnet. Außerdem strotzt der Film vor Witz und vielen kleinen Szenen mit humorvollen Ideen.

Deutscher Kinostart: 22. Juli 2010
Regie: Lean-Pierre Jeunet
Schauspieler: Dany Boon, Dominique Pinon, Yolande Moreau
Länge: 104 Minuten
Buch zum Film:
Für Kinofreunde von: Delicatessen, Die wunderbare Welt der Amelie

Kino-Trailer:

Pippa Lee

Die Kindheit von Pippa Lee (Robin Wright Penn) war nie ganz einfach. Als Tochter einer drogensüchtigen Mutter und einem Pastoren-Vaters flieht sie in jungen Jahren in das freie Leben. Dort ist ihr Dasein erfüllt von „“Sex and Drugs““ und durch die Heirat mit Herb (Alan Arkin) kommt die Rettung. Allerdings steckt Pippa nach 30 Jahren in einer Krise, denn die beiden erwachsenen Kinder sind aus dem Haus oder der Ehemann Herb ist gut 30 Jahre älter. Diese Veränderungen treten noch stärker in Erscheinung als die beiden New York verlassen und in einen ruhigen Vorort ziehen.

Der Kinofilm wechselt in den Erzählebenen immer zwischen Gegenwart und wichtigen Ereignissen aus der Vergangenheit. Dies ist auf jeden Fall sehr interessant und so lernt man das Leben der Pippa Lee immer besser kennen. Mit einem große Staraufgebot bietet der Film die richtige Mischung aus Tragödie und Komödie.

Deutscher Kinostart: 1. Juli 2010
Regie: Rebecca Miller
Schauspieler: Robin Wright Penn, Alan Arkin, Keanu Reeves
Länge: 94 Minuten
Buch zum Film: Pippa Lee
Für Kinofreunde von: Wenn Liebe so einfach wäre, An ihrer Seite

Kino-Trailer: