Schwerkraft

Endlich wieder ein Film mit Jürgen Vogel und einer Rolle, die ihm auf den Leib geschrieben ist. Er spielt den Ex-Knacki Vince, der sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser hält und den Traum einer eigenen Musikkneipe hat. Durch Zufall trifft er seinen alten Freund Frederik (Fabian Heinrichs), der erfolgreich in einer Bank arbeitet und noch seiner verflossenen Liebe hinterher trauert. Nach einem schweren Zwischenfall mit einem Kunden ist er allerdings aus seiner Bahn geworfen und die beiden ungleichen Männer machen nun mehr gemeinsam. Ab diesem Punkt wird dem Zuschauer schon klar, dass das alles nicht gut enden kann, theoretisch aber noch viel Platz für ein Happy End ist. Mehr soll an dieser Stelle nicht verraten werden, außer der Tatsache, dass es trotz der eigentlich traurigen Geschichte ein Kinofilm mit sehr viel Humor und Action ist.

Sicherlich einer der besten deutschen Filme der letzten Zeit und ein Muss für Vogel-Fans. Nicht zu vergessen ist der wirklich gute Soundtrack zu Schwerkraft, wo man gerne den Kino-Abspann bis zur letzten Sekunde genießt.

Deutscher Kinostart: 25. März 2010
Regie: Maximilian Erlenwein
Schauspieler: Jürgen Vogel, Fabian Heinrichs, Nora von Waldstädten
Länge: 100 Minuten
Für Kinofreunde von: Ein Freund von mir, Die fetten Jahre sind vorbei

Kino-Trailer:

Männer die auf Ziegen starren

Alleine der Filmtitel verspricht schon eine schräge Story und genau dies wird dem Kino-Zuschauer geboten. Die Geschichte soll auf einen Tatsachenroman von Jon Ronson bestehen, aber auch das wirkt unglaublich. Im Film geht es um den Reporter Bob (Ewan McGregor), der 2003 bei der Berichterstattung im Irak den seltsamen Lyn Cassedy (George Clooney) kennenlernt. Dabei stellt sich heraus, dass er ein Ex-Mitglied der geheimen Spezialeinheit „New Earth Army“ war. Deren Aufgabe war die neue Kriegsführung mit Psychotricks wie Gedankenlesen, durch die Wände gehen und auch das Töten durch Blicke. Während ihrer Reise durch die Wüste wird immer mehr um die damalige Hippie-Einheit bekannt und der Film strotzt vor durch geknalltem Humor. Der Film hätte auch durchaus „Soldaten auf LSD“ oder „Das Schweigen der Ziegen“ heißen können. Die drei Schauspieler George Clooney, Ewan McGregor und Jeff Bridges sind mir sowieso recht sympathisch und sie spielen ihre Rollen brillant. Zu Kevin Spacey kann ich keine rechte Meinung aufstellen, da er nicht gerade zu meinen Lieblingsschauspielern zählt. Wer gerne lacht, der kommt mit den Männern und Ziegen voll auf seine Kosten.
    
Deutscher Kinostart: 4. März 2010
Regie: Grant Heslov
Schauspieler: George Clooney, Ewan McGregor, Jeff Bridges, Kevin Spacey
Länge: 90 Minuten
Buch zum Film: Männer die auf Ziegen starren
Für Kinofreunde von: Burn After Reading, Brügge sehen… und sterben?
 
Kino-Trailer: