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9.3.2011

Biutiful

Uxbal (Javiar Bardem) ist ein Krimineller in Barcelona. Als er erfährt, dass er Krebs hat und nur noch wenige Monate zu leben hat, will er Vorsorge treffen für die Zeit nach seinem Tod. Allerdings gestaltet sich dies gar nicht so einfach und er macht die Sachen teilweise nur noch schlimmer. Ein bedrückender Film, der die Aussichtslosigkeit der Leute im Untergrund zeigt.

Im Vergleich zu den drei anderen Filmen (Amores perros, 21 Gramm und Babel) von Alejandro Gonzáles Inárritu ist dieser leider der Schlechteste. Man quält sich durch den Film und hofft, dass er endlich zum Ende kommt. Na ja, diese Quälerei macht diesen Kinofilm für echte Kritiker offensichtlich interessant, allerdings kann ich diesen Film definitiv nicht weiterempfehlen.

Deutscher Kinostart: 10. März 2011
Regie: Alejandro Gonzáles Inárritu
Schauspieler: Javiar Bardem, Karra Elejalde, Blanca Portillo
Länge: 147 Minuten
Für Kinofreunde von: Amores perros, Gomorrha

Kino-Trailer:

22.4.2010

Sin Nombre

Wie in allen Städten oder Ländern gibt es Gangs oder Strukturen die im Untergrund arbeiten. In Mittelamerika gibt ist es die sogenannte Mara Salvatrucha, die große Teile der Gesellschaft mit äußerst brutaler Gewalt in Beschlag genommen hat. Nach Schätzungen sind es über 100.000 Mitglieder, die dank ihrer quasi familiären Geschlossenheit fast unantastbar für Staat und Polizei sind. Auch der Aufnahmeritus zeugt von dieser Brutalität, denn zunächst muss man sich von seinen zukünftigen Gangmitglieder verprügeln lassen und zum Abschluss einen Feind töten.

Im Kinofilm Sin Nombre wird von Casper berichtet, dem seine Liebe wichtiger ist als die Mitgliedschaft. Doch seine Liebste stirbt durch den Bandenboss und Casper begehrt plötzlich gegen diese Welt aus Gewalt auf. Allerdings wird er nun selbst zum Feind der kriminellen Gemeinschaft und begibt sich auf die Flucht in eine neues Leben. Dieser Weg führt aus Centralamerika immer Richtung Norden ins gelobte Land USA. Auf seiner illegalen Flucht auf Zügen lernt er Sayra kennen und es entsteht ein vorsichtige Liebesbeziehung.

Leider neigt der Film sehr zu Längen, aber für sein Spielfilmdebüt hat der Regiesseur Cary Joji Fukunaga ein sehr passables Werk hingelegt.

Deutscher Kinostart: 29. April 2010
Regie: Cary Joji Fukunaga
Schauspieler: Edgar Flores, Paulina Gaitan, Kristyan Ferrer
Länge: 95 Minuten
Buch zum Film: Sin Nombre
Für Kinofreunde von: City of God, Dr. Aleman

Kino-Trailer:

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