Vincent will Meer

Vincent (Florian David Fitz) leidet unter dem sogenannten Tourette-Syndrom, wo der Körper unkontrolliert verbal und motorisch reagiert. Als seine Mutter stirbt, will sein Vater (Heino Ferch) ihn in einem Therapiezentrum einweisen. Dort lernt er Marie (Karoline Herfurth), die an Magersucht leidet, und Alexander seinen Mitbewohner und Zwangsneurotiker kennen. Dieses ungleiche Trio verschwindet eines Nachts mit einem gestohlenen Auto und dem Ziel ans Meer zu fahren. An deren Fersen heftet sich die Kliniktherapeutin Dr. Rose und der Vater von Vincent. Genau an dieser Stelle beginnt ein herrlich überdrehtes Road-Movie unter anderem auch mit schönen Bildern aus den Bergen.

Trotz des schwierigen Themas mit vielen Krankheiten ist hier eine wunderbare Tragikomödie mit viel Humor entstanden. Zusätzlich schafft der Film auf einer spielerischen Art dem Zuschauer die drei unterschiedlichen Krankheitsbilder näher zu bringen.

Deutscher Kinostart: 22. April 2010
Regie: Ralf Huettner
Schauspieler: Florian David Fitz, Karoline Herfurth, Heino Ferch
Länge: 91 Minuten
Für Kinofreunde von: Knockin‘ on Heaven’s Door, Das Beste kommt zum Schluss

Kino-Trailer:

Schwerkraft

Endlich wieder ein Film mit Jürgen Vogel und einer Rolle, die ihm auf den Leib geschrieben ist. Er spielt den Ex-Knacki Vince, der sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser hält und den Traum einer eigenen Musikkneipe hat. Durch Zufall trifft er seinen alten Freund Frederik (Fabian Heinrichs), der erfolgreich in einer Bank arbeitet und noch seiner verflossenen Liebe hinterher trauert. Nach einem schweren Zwischenfall mit einem Kunden ist er allerdings aus seiner Bahn geworfen und die beiden ungleichen Männer machen nun mehr gemeinsam. Ab diesem Punkt wird dem Zuschauer schon klar, dass das alles nicht gut enden kann, theoretisch aber noch viel Platz für ein Happy End ist. Mehr soll an dieser Stelle nicht verraten werden, außer der Tatsache, dass es trotz der eigentlich traurigen Geschichte ein Kinofilm mit sehr viel Humor und Action ist.

Sicherlich einer der besten deutschen Filme der letzten Zeit und ein Muss für Vogel-Fans. Nicht zu vergessen ist der wirklich gute Soundtrack zu Schwerkraft, wo man gerne den Kino-Abspann bis zur letzten Sekunde genießt.

Deutscher Kinostart: 25. März 2010
Regie: Maximilian Erlenwein
Schauspieler: Jürgen Vogel, Fabian Heinrichs, Nora von Waldstädten
Länge: 100 Minuten
Für Kinofreunde von: Ein Freund von mir, Die fetten Jahre sind vorbei

Kino-Trailer: