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20.3.2014

Snowpiercer

23.1.2012

The Artist

Der Film zeigt das Ende der Stummfilmzeit. Für die alten Schauspieler ist es der Untergang und für die neue Generation von Schauspielern eine einmalige Möglichkeit.

Obwohl der Film eindeutig zeigen will, dass die Stummfilme zu einer abgeschlossenen Epoche gehören, ist es unverständlich, warum dem Kinozuschauer dies in einem langweiligen Kinofilm gezeigt werden soll? Bis auf eine witzige Traumsequenz ist der Film einfach nur überflüssig.

Deutscher Kinostart: 26. Januar 2012
Regie: Miachael Hazanavicius
Schauspieler: Jean Dujardin, Berenice Bejo, John Goodman
Länge: 100 Minuten
Für Kinofreunde von: Die kleinen Strolche, Klamottenkiste

Kino-Trailer:

28.7.2011

Blue Valentine

Beziehungsdrama. Die Ehe von Dean und Cindy hat eigentlich ganz romantisch angefangen, doch nach sechs Jahren ist die Beziehung am Ende. Nur die gemeinsame Tochter gibt den beiden die Hoffnung, dass es noch klappt, aber leider vergebens.

Dieser Film spielt im Wechsel in der Gegenwart und vor sechs Jahren. Dabei zeigt sich, dass der Anfang vielleicht doch nicht so romantisch war, denn das Kind von Cindy ist von einem anderen, doch Dean steht dazu. In der Rückblende wird auch deutlich, dass sich die Eltern von Cindy eigentlich einen erfolgreichen Schwiegersohn für die Tochter wünschten. Dean ist jedoch nur Maler, doch glücklich mit seinem Job. Cindy würde gerne Ärztin werden und drängt auch Dean mehr aus sich zu machen. Na ja, ein recht überflüssiger Film und einen Filmausschnitt mit einer Abtreibung (die zum Schluss zwar abgebrochen wurde) will eigentlich keiner gerne sehen.

Deutscher Kinostart: 4. August 2011
Regie: Derek Cianfrance
Schauspieler: Ryan Gosling, Michelle Williams, Faith Wladyka
Länge: 112 Minuten
Für Kinofreunde von: Das gelbe Segel, Das Leuchten der Stille

Kino-Trailer:

8.7.2011

Nader und Simin – Eine Trennung

Filed under: 1 Kinopunkt,Iranischer Film,Sneak Preview,Tragödie — Didi @ 07:47

Eigentlich wollte ich zunächst gar nicht über den Film schreiben, jedoch möchte ich auch keinen Film in diesem Blog auslassen. Der Kinofilm handelt um eine iranische Ehe, eine anschließende Trennung und die daraus resultierenden und dramatischen Folgen.

Ein langweiliger und unnötiger Film, der uns in Gesellschaftsstrukturen und Denkweisen des Mittelalters entführt. Keine Ahnung warum es bei der Berlinale einige Auszeichnungen und Publikumsbeifall gab. Doch ich vermutet, dass das Publikum freudig geklatscht hat, weil der Film endlich vorbei war.

Deutscher Kinostart: 14. Juli 2011
Regie: Asghar Farhadi
Schauspieler: Leila Hatami, Peyman Moadi
Länge: 123 Minuten
Für Kinofreunde von: Der Kreis, Reise nach Kandahar

Kino-Trailer:

21.4.2011

Four Lions

Filed under: 1 Kinopunkt,Englischer Film,Komödie,Sneak Preview — Didi @ 07:31

Es geht um eine kleine Terrorzelle im englischen Sheffield. Eine Handvoll islamistischer Terroristen bereiten einen großen Bombenanschlag vor. Dabei zeigt sich allerdings, dass es sich um eine Bande von Dummköpfen handelt, die nur in Streit verfallen und nicht vorwärts kommen. Selbst bei einem Training in Pakistan werden zwei Teilnehmer frühzeitig nach Hause geschickt.

Der Humor ist sehr schwarz und teilweise recht derb. Im Vorfeld des Filmes haben sich auch viele die Frage gestellt, ob man eine Satire über Terroristen drehen darf. Na ja, ich denke es geht schon, aber wenn wie in diesem Film noch unschuldige Menschen mit in den Tod gerissen werden, dann ist der Bogen einfach überspannt.

Deutscher Kinostart: 21. April 2011
Regie: Chris Morris
Schauspieler: Kayvan Novak, Riz Ahmed, Nigel Lindsay
Länge: 97 Minuten
Für Kinofreunde von: Inglourious Basterds, Kick-Ass

Kino-Trailer:

11.3.2011

Almanya

Belanglos. Diese Beschreibung trifft diesen Kinofilm wohl am besten.

Es geht um die Familiengeschichte einer türkischen Gastarbeiterfamilie, die Mitte der 60er Jahre nach Deutschland kommt. Dabei wird auch in vielen Rückblicken von dem Kulturschock (von beiden Seiten) erzählt. Eigentlich sollte dieser Film wohl eine Komödie sein und im Trailer sind auch tatsächlich die besten Witze schon verpackt. Allerdings bietet der Film keine weiteren Humorhöhepunkte. Es werden vielmehr alte Vorurteile und Klischees aus der Mottenkiste geholt und ausgebreitet. Schade eigentlich, denn der Film hätte sicher mehr Potential gehabt.“

Deutscher Kinostart: 10. März 2011
Regie: Yasemin Samdereli
Schauspieler: Fahri Ogün Yardim, Denis Moschitto, Vedat Erincin
Länge: 97 Minuten
Für Kinofreunde von: Türkisch für Anfänger, Meine verrückte türkische Hochzeit

Kino-Trailer:

9.3.2011

Biutiful

Uxbal (Javiar Bardem) ist ein Krimineller in Barcelona. Als er erfährt, dass er Krebs hat und nur noch wenige Monate zu leben hat, will er Vorsorge treffen für die Zeit nach seinem Tod. Allerdings gestaltet sich dies gar nicht so einfach und er macht die Sachen teilweise nur noch schlimmer. Ein bedrückender Film, der die Aussichtslosigkeit der Leute im Untergrund zeigt.

Im Vergleich zu den drei anderen Filmen (Amores perros, 21 Gramm und Babel) von Alejandro Gonzáles Inárritu ist dieser leider der Schlechteste. Man quält sich durch den Film und hofft, dass er endlich zum Ende kommt. Na ja, diese Quälerei macht diesen Kinofilm für echte Kritiker offensichtlich interessant, allerdings kann ich diesen Film definitiv nicht weiterempfehlen.

Deutscher Kinostart: 10. März 2011
Regie: Alejandro Gonzáles Inárritu
Schauspieler: Javiar Bardem, Karra Elejalde, Blanca Portillo
Länge: 147 Minuten
Für Kinofreunde von: Amores perros, Gomorrha

Kino-Trailer:

10.2.2011

Das Lied in mir

Maria (Jessica Schwarz) ist auf dem Wege nach Chile zu einem Schwimmwettbewerb. Am Flughafen von Buenos Aires hört sie ein spanisches Kinderlied, welches bei ihr extreme Gefühlswallungen auslöst. Dadurch verpasst sie ihren Anschlussflug und beschließt spontan in der Stadt zu bleiben. Kurze Zeit später kommt der Vater aus Deutschland nachgeflogen und eröffnet ihr das große Familiengeheimnis. Sie ist nicht die leibliche Tochter, sondern wurde vor knapp 30 Jahren in Buenos Aires adoptiert, da ihre Eltern damals von der argentinischen Militärdiktatur verschleppt wurde.

Der Hintergrund ist zwar sehr ernst, denn in den sieben Jahren der Diktatur sind mehr als 30.000 Menschen verschwunden, allerdings wirkt die Handlung hier sehr arg konstruiert. Schade eigentlich, denn das Thema an sich ist auf jeden Fall spannend und bewegend. “

Deutscher Kinostart: 10. Februar 2011
Regie: Florian Cossen
Schauspieler: Jessica Schwarz, Michael Gwisdek, Rafael Ferro
Länge: 95 Minuten
Buch zum Film:
Für Kinofreunde von: Lügen und Geheimnisse, Argentinien – Weltweit

Kino-Trailer:

17.12.2010

Drei

Hanna und Simon sind ein Paar um die 40, seit 20 Jahren zusammen und die Liebe ist auf Sparflamme. Eigentlich haben Sie alles was man sich wünschen kann, doch Hannah lernt bei der Arbeit einen Mann kennen und Simon lernt beim Schwimmen nicht nur einen Mann kennen, sondern entdeckt auch, dass er sich zu Männern hingezogen fühlt. Aus diesen Seitensprüngen entsteht allerdings auch starke Zuneigung und Liebe. Die ganze Sache wird dadurch kompliziert, dass sich Hanna und Simon ausgerechnet in den gleichen Mann verliebt haben. Letztendlich läuft dies auf eine Dreiecksbeziehung hinaus.

Dieser Film ist leider recht langweilig erzählt, zeigt viel nackte Haut und bringt kaum Emotionen herüber. Die Handlung ist mehr als flüssig, nämlich überflüssig.

Deutscher Kinostart: 23. Dezember 2010
Regie: Tom Tykwers
Schauspieler: Sophie Rois, Sebastian Schipper, Devid Striesow
Länge: 119 Minuten
Für Kinofreunde von: Elementarteilchen, Nackt

Kino-Trailer:

7.9.2010

Janes Journey – Die Lebensreise der Jane Goodall

Filed under: 1 Kinopunkt,Deutscher Film,Dokumentation,Sneak Preview — Didi @ 13:25

Auch diesmal komme ich erst wieder spät dazu eine Kritik zum Film zu schreiben. Aber ich kann mich glücklicherweise recht kurz fassen. Diese Dokumentation über Jane Goodall ist einfach nur langweilig und überflüssig. Wer etwas über die Forschungsarbeit mit Affen sehen möchte, der sollte lieber bei Gorillas im Nebel bleiben und für die ewigen Weltverbesserer ist der Dokumentarfilm „Eine unbequeme Wahrheit“ um Längen besser.

Deutscher Kinostart: 2. September 2010
Regie: Lorenz Knauer
Schauspieler: Jane Goodall mit Sohn und Affen
Länge: 105 Minuten
Buch zum Film: Janes Journey – Die Lebensreise der Jane Goodall
Für Kinofreunde von: Gorillas im Nebel, Eine unbequeme Wahrheit

Kino-Trailer:

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