I love you Phillip Morris

Die Vorschau zu diesem Film hatte ich gefühlt schon 50 mal gesehen. Zunächst dachte ich, dass ein Film über ein schwules Pärchen mit dem Schauspieler Jim Carrey (zappelnde Grinsebacke) nichts werden kann, aber da auf der anderen Seite Ewan McGregor spielt, wollte ich dem Film zumindest eine Chance geben.

Der Kinofilm soll auf einer wahren Geschichte beruhen, wo Steven Russell (Jim Carrey) als toller Familienvater nach einem Autounfall plötzlich ein schwules Leben führen will. Doch er merkt, dass sein Lebensstil recht teuer ist und nach einigen Gaunereien landet er im Knast, wo er Phillip (Ewan McGregor) kennenlernt. Die beiden werden zu einem unzertrennlichen Liebespaar.

Anfangs war der Film tatsächlich recht witzig, allerdings wurde er sehr schnell nur noch langweilig und plump. Ich fand es auch nicht wirklich komisch, wenn in einem Film der Selbstmord als alles lösende Mittel verkauft wird. Wenn Ewan McGregor diesen Film nicht mit seiner schauspielerischen Leistung aufgewertet hätte, dann hätte ich dem Film nur einen Kinopunkt gegeben. Es ist jedenfalls verständlich, warum der Film sehr lange gebraucht hat, um überhaupt einen Verleih zu finden.

Deutscher Kinostart: 29. April 2010
Regie: Glenn Ficcara, John Requa
Schauspieler: Jim Carrey, Ewan McGregor
Länge: 102 Minuten
Buch zum Film: I Love You Phillip Morris
Für Kinofreunde von: Vergiss mein nicht, Die Truman Show

Kino-Trailer:

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