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22.4.2010

Sin Nombre

Wie in allen Städten oder Ländern gibt es Gangs oder Strukturen die im Untergrund arbeiten. In Mittelamerika gibt ist es die sogenannte Mara Salvatrucha, die große Teile der Gesellschaft mit äußerst brutaler Gewalt in Beschlag genommen hat. Nach Schätzungen sind es über 100.000 Mitglieder, die dank ihrer quasi familiären Geschlossenheit fast unantastbar für Staat und Polizei sind. Auch der Aufnahmeritus zeugt von dieser Brutalität, denn zunächst muss man sich von seinen zukünftigen Gangmitglieder verprügeln lassen und zum Abschluss einen Feind töten.

Im Kinofilm Sin Nombre wird von Casper berichtet, dem seine Liebe wichtiger ist als die Mitgliedschaft. Doch seine Liebste stirbt durch den Bandenboss und Casper begehrt plötzlich gegen diese Welt aus Gewalt auf. Allerdings wird er nun selbst zum Feind der kriminellen Gemeinschaft und begibt sich auf die Flucht in eine neues Leben. Dieser Weg führt aus Centralamerika immer Richtung Norden ins gelobte Land USA. Auf seiner illegalen Flucht auf Zügen lernt er Sayra kennen und es entsteht ein vorsichtige Liebesbeziehung.

Leider neigt der Film sehr zu Längen, aber für sein Spielfilmdebüt hat der Regiesseur Cary Joji Fukunaga ein sehr passables Werk hingelegt.

Deutscher Kinostart: 29. April 2010
Regie: Cary Joji Fukunaga
Schauspieler: Edgar Flores, Paulina Gaitan, Kristyan Ferrer
Länge: 95 Minuten
Buch zum Film: Sin Nombre
Für Kinofreunde von: City of God, Dr. Aleman

Kino-Trailer:

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